Marcus Viefeld

Ihr Bundestagskandidat im Leipziger Norden

Marcus Viefeld | Ihr Bundestagskandidat für den Leipziger Norden

Die Glaubwürdigkeit der SPD

Wahlkampf-Werbung ist meist plakativ und soll Positionen der Parteien kurz und bündig auf den Punkt bringen.

So wirbt die SPD aktuell im Bundestagswahlkampf mit dem Motiv einer jungen Frau und dem Satz daneben: “Bildung darf nicht vom Konto der Eltern abhängen. Und deshalb wähle ich SPD.” Unschwer zu erkennen, dass sich die SPD gegen Studiengebühren wendet. Was man auch hier nachlesen kann, samt dem angesprochenen Plakatmotiv.

Wie es der Zufall so will, ist die abgebildete Studentin allerdings einen anderen Weg gegangen. Sie studiert(e) am European Business College (EBC) Düsseldorf, das sich nach eigener Darstellung “ausschließlich durch Studiengebühren” finanziert. Mit 590,- EUR im Monat im übrigen auch nicht gerade wenig und deutlich mehr, als in den paar wenigen Bundesländer veranschlagt werden, in denen es bereits Studiengebühren gibt.

Die Information über ihr Studium kann man ihrem XING-Profil entnehmen, auf dessen Verlinkung ich bewusst verzichte. Ihr Name wird in den verschiedenen Sozialen Netzwerken gerade eh schon hoch und runtergetratscht.

Ich habe aber einen Screenshot ihres XING-Profiles hinterlegt, von heute nachmittag.

Das passt wieder wunderbar ins Bild. Die SPD wirbt für ein gebührenfreies Studium, während sich ausgerechnet die abgebildete Studentin gegen das kostenlose Studium und für eine kostenspielige, privat Universität entschieden hat. Wasser predigen, aber doch lieber Wein trinken.

Christian Wohlrabe von der Jungen Union hat es direkt treffsicher auf den Punkt gebracht:

(via facebook bzw. twitpic)

PS: Auch die LVZ wird das Thema am Freitag aufgreifen.

Die Union bekommt das Muffensausen

Man muss sich schon fragen: Was treibt die Union eigentlich um, eine Personal- und Postendebatte vom Zaun zu brechen, die kein Mensch braucht, und auch von einer unglaublichen Arroganz dem Wähler gegenüber zeugt – suggeriert man doch, man hätte die Wahl eh schon gewonnen.

Zunächst sprach der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer vom “Sensibelchen” Guido Westerwelle. Der Ministerpräsident in Niedersachsen, Christian Wulff, legte etwas später nach und philosophierte über die Zuordnung des Wirtschaftsministeriums nach der Wahl. Und der Generalsekretär der CSU, Alexander Dobrindt, hat den letzten Beitrag in dieser “Auseinandersetzung” zugesteuert, indem er der FDP eben mal Pauschal die Regierungsfähigkeit abgesprochen hat.

Für mich sind diese Attacken ein Indiz, dass die Union zunehmend Angst vor einem starken FDP-Ergebnis bekommt. Sollte es zu einer schwarz-gelben Regierung reichen (was ich natürlich sehr hoffe), dann wird sich die CDU/CSU auf eine neue FDP einstellen müssen – mit mehr Prozenten, als noch zu Kohlzeiten, klaren Positionen zu Bürgerrechten und Datenschutz und dem deutlich formulierten Anspruch, das Steuersystem zu vereinfachen und die Belastung der Bürger zu senken.

Bei dieser Ausgangslage bin ich mir nicht sicher, ob der CDU/CSU mit ihrer präsidialen Kanzlerin Frau Merkel eine Fortsetzung der sogenannten “Grossen Koalition” nicht sogar lieber ist – hat sich die SPD doch als handzahmer Juniorpartner bewährt.

Die FDP tut in dieser Situation gut daran, auf diese Attacken gelassen zu reagieren. Der Wahlkampf dauert ja noch etwas an – und am Ende muss zunächst einmal der Wähler darüber entscheiden, wie die zukünftige Regierung sich zusammenstellen soll.

Jede Stimme für die Liberalen wird daher auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass es tatsächlich zu einem schwarz-gelben Regierungswechsel kommen wird.

L-IZ.de: Kandidaten-Dialog in der IHK zu Leipzig

“Bundestags-Direktkandidaten im Dialog” hatte die IHK zu Leipzig ihre Veranstaltung genannt, zu der sie am Mittwochabend ab 17 Uhr eingeladen hatte. Und nicht nur über 100 Unternehmer kamen – auch die wichtigsten Direktkandidaten zur Bundestagswahl folgten der Einladung. 16 an der Zahl.

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Junge Liberale machen erfolgreich Wahlkampf auf der sonnemondsterne

flyer_mischpult_vorne-kleinDrei Tage, zwei Nächte, ein Festival. Bereits zum 13. Mal feierten die Freunde der elektronischen Tanzmusik auf der SonneMondSterne im sonst so beschaulichen Saalburg (Thüringen) mit den besten Acts und DJs, die die Szene zu bieten hat.

Auf dem Event, mit über 30.000 Teilnehmern restlos ausverkauft, haben die Jungen Liberalen aus Thüringen und Sachsen für ihre Positionen einer freien und offenen Gesellschaft geworben. Die Flyer, die auf dem Campinggelände verteilt wurden, fanden bei den Besuchern der sonnemondsterne reges Interesse. Insbesondere Themen wie die Abschaffung der Wehrpflicht und die Freigabe von weichen Drogen überraschten so manchen Festivalteilnehmer – hätte man doch solche Positionen gar nicht bei den Liberalen vermutet.

Evelyn Zschächner, die Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Thüringen, erläuterte dazu: “Die sehr offenen und positiven Gespräche an diesem Wochenende haben mal wieder gezeigt, dass die Mär von der unpolitischen Jugend schlichtweg falsch ist. Im Gegenteil, man muss die Themen, die junge Wähler interessieren und bewegen, nur dort mit ihnen diskutieren, wo man sie antrifft.” Dem pflichtete Marcus Viefeld, Landesvorsitzender der Jungliberalen Aktion Sachsen, bei: “Das Echo auf unsere Aktion war überwältigend und wir werden auch im nächsten Jahr wieder bei der sonnemondsterne vertreten sein.”

Natürlich waren die Jungen Liberalen nicht ausschließlich in politischer Mission unterwegs. Die 10 JuLis haben die Nacht zum Tag gemacht und unter anderem zu den hervorragenden Livesets von Prodigy und Fatboy Slim bis weit nach Sonnenaufgang gefeiert. “Politisches Engagement, liberales Lebensgefühl und Jugendkultur – beides passt für uns wie selbstverständlich zusammen”, stellten Marcus Viefeld und Evelyn Zschächner übereinstimmend abschliessend fest.

FDP-Wahlwerbespot zur Landtagswahl

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